Was ist Adipositas?

Was ist Adipositas?

Krankhafte Fettsucht, wo die Lebenserwartung deutlich verringert wird.

Adipositas beginnt ab einen BMI von 30.ketone life

Adipositas wurde von der WHO „Weltgesundheitsorganisation“ zu einer Epidemie des 21. Jahrhunderts erklärt.formexplode

Seit Jahrhunderten sind Übergewichtige zu physischen Schmerzen, Gesundheitsschäden und sozialer Isolation verurteilt.ling fluent

Übergewicht steht u. a. in engem Zusammenhang mit folgenden Adipositas bedingten Krankheiten:valgus pro

chronische Hüft-, Knie-, Fuß- und Rückenbeschwerdeninno gialuron forum

Diabetes (hohe Blutzuckerwerte)

Hypertonie (Bluthochdruck)

Herzerkrankungen

Hyperlipidämie (erhöhte Blutfette)

Störung des Hormongleichgewichtes

Gallensteine

Schlafapnoe

Unfruchtbarkeit

erhöhtes Krebsrisiko

und einer Vielzahl weiterer Risiken, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen können.

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Welche Voraussetzungen muss ich mindestens erfüllen, damit ich ein Magenband beantragen kann?

1. BMI über 40 kg (> 45 kg über Idealgewicht)

2. Krankhafte Fettsucht länger als 5 Jahre bestehend

3. mehrmalige erfolglose Versuche der Gewichtsreduktion unter ärztlicher Anleitung

Wer ist nicht für ein Magenband geeignet?

1. BMI unter 35

2. Krankhafte Fettsucht bei Süssigkeiten und Süssgetränken

sog. „Sweet eaters“

3. Mangel an Selbstdisziplin

4. unter 18. Lebensjahr

5. Über 60. Lebensjahr

Bezahlt die Krankenkasse das Magenband?

Das BSG hat festgelegt, dass Patienten, die an Adipositas erkrankt sind, behandelt werden müssen. Die Krankenkassen entscheiden von Fall zu Fall.

Welche chirurgische OP-Verfahren gibt es für Adipositas?

Magenband

Magenballon

Magenschrittmacher

Magenbypass

Biliopankreatischer Bypass mit Duodenal-Switch

Muss ich Nahrungsergänzung zu mir nehmen?

Nein, denn Sie können -wenn das Band richtig eingestellt ist- so gut wie alles essen. Hin und wieder sagen Patienten, dass sie Probleme haben, wenn sie z.B. Tomaten, Spargel oder Rindfleisch essen. Um trotzdem sicher zu sein, dass keine Mangelerscheinungen auftreten, sollten Sie regelmäßig ein Blutbild bei Ihrem Arzt durchführen lassen.

Der Kinderwunsch ist noch nicht abgeschlossen. Kann ich mir trotzdem ein Band legen lassen?

Ja, es spricht Nichts dagegen. Das Band kann auch während der Schwangerschaft weitergestellt oder ganz geöffnet werden, falls Sie mehr essen müssen. Nach der Schwangerschaft kann dann das Band wieder enger gestellt werden. Es gibt mittlerweile mehrere Muttis, die sog. „Band“-Kinder gesund entbunden haben.

Wie lange bleibt mein Band im Körper?

Das Band bleibt im Normalfall ein Leben lang im Körper, denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass wenn das Band entfernt wird, wieder eine Gewichtszunahme erfolgt.

Sollte es jedoch medizinisch erforderlich sein, so ist das Band jederzeit wieder entfernbar.

Was geschieht mit meiner Haut, wenn ich große Mengen an Gewicht verliere?

Es kann erforderlich sein, dass Sie sog. Wiederherstellungs-OP’s benötigen (Fettschürze, Bruststraffung, Oberarmstraffung, Oberschenkelstraffung).

Wie wird ein Band eingestellt?

Eine dünne Nadel wird durch die Haut in den Port gestochen und mit Kochsalzlösung gefüllt. Das sog. Blocken wird von den meisten Patienten als nicht schmerzhaft beschrieben.

Wieviel kg kann ich mit einem Magenband verlieren?

Erfahrungswerte in meiner SHG zeigen, dass man mit dem Magenband zwischen 60 % und 70 % des Übergewichtes verlieren kann. Es gibt auch Patienten, die 100 % Ihres Übergewichtes verloren haben. Auch mir ist es gelungen, 100 % meines Übergewichtes durch das Band abgebaut zu haben.

Auf was muss ich nach der Magenband-OP beim Essen achten?

Es müssen langfristig die Essgewohnheiten geändert werden, um mit dem Band den gewünschten Erfolg zu haben. Das Band ist nur eine Krücke, das Laufen müssen wir selbst erlernen. Der gebildete Vormagen fasst nur noch kleine Portionen (z. B. ½ Brötchen).

In den ersten 4 Wochen sollte langsam begonnen werden, auf feste Nahrung umzusteigen. Bevorzugen Sie in den ersten 4 Wochen Suppen und pürierte Kost.

Wichtig ist, dass Sie mit Band langsam essen und wirklich gut kauen (10 bis 15 x pro Bissen). Ein normales Essen dauert ca. 30 bis 45 Minuten. Nehmen Sie sich dafür unbedingt auch die Zeit. Essen Sie nicht zwischendurch mal einen Joghurt, denn dieser „schlupft“ durch das Band durch und belastet Ihren Körper mit zusätzlichen Kalorien und Sie haben trotzdem nicht das erhoffte Sättigungsgefühl. Bevorzugen Sie feste Kost.

Essen und Trinken Sie nicht gleichzeitig. Entweder trinken Sie vor dem Essen oder ca. 45 Minuten nach dem Essen.

Achten Sie unbedingt auf Ihren Körper. Er signalisiert Ihnen deutlich, wann Sie satt sind. Hören Sie dann auch sofort mit der Nahrungszufuhr auf. Genießen Sie das Essen.

Verhindern Sie unbedingt das Erbrechen, da es evtl. zu größeren Komplikationen kommen kann und schlimmstenfalls das Band entfernt werden muss.

Wie merke ich, wann ich satt bin?

Sie haben ein Völlegefühl im Magen direkt unterhalb des Brustkorbes. Es gibt auch einige Patienten, die nach Sättigung Schmerzen in der Schulter- oder Brustgegend haben.

Was sind die häufigsten Gründen für ein Erbrechen?

Sie haben zu schnell gegessen

Sie haben zu wenig gekaut

Sie haben zu große Mengen gegessen

Wie funktioniert das Magenband ?

Das Magenband ist ein Band aus Silikon mit einem Ballon, das individuell durch eine Injektion aufgefüllt werden kann. Das Band wird laparoskopisch um den oberen Teil des Magens gelegt. Der Magen wird dadurch in zwei Teile geteilt: ein kleiner Teil oberhalb des Magenbandes mit ca. 15-20 ml Inhalt (Pouch) und ein großer Teil unterhalb des Magenbandes. Das verstellbare Magenband bietet dem Chirurgen die Möglichkeit, die Enge des Magenbandes genau einzustellen

Durch das Einengen des Magens wird ein frühzeitiges Sättigungsgefühl vermittelt. Schon nach dem Verzehr einer kleinen Menge tritt die Sättigung ein, da der neu gebildete, obere Teil des Magens (Pouch) bereits gefüllt ist. Die Dehnung der Magenwand bewirkt, dass die Nervenfasern Botenstoffe an das Sättigungszentrum im Gehirn übermitteln. Erst nach einigen Stunden lässt das Völlegefühl nach und der Patient verspürt wieder das Bedürfnis, eine geringe Menge Nahrung zu sich zu nehmen.

Das Magenband hilft dem Patienten, eine übermäßige Nahrungsaufnahme zu verhindern und die tägliche Nahrungsmenge (Kalorien) zu reduzieren. Aufgrund des Magenbandes sollte der Patient weniger essen, weniger Hunger verspüren und nach und nach sein Gewicht reduzieren..

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Wie wird die OP durchgeführt?

Die meisten Operationen werden unter Anwendung der „minimal-invasiven, laparoskopischen“ Chirurgie, auch Schlüssellochmethode genannt, durchgeführt.

Das bedeutet, dass kein großer Einschnitt in die Bauchdecke nötig ist. Die Operation erfolgt über kleine Einschnitte in die Bauchdecke.

Das Magenband-Verfahren basiert darauf, dass das Band wie „ein Gürtel“ um den Magen gelegt und „zugeschnürt“ wird. Es verengt und teilt den Magen in zwei Abschnitte, so dass dieser die Form einer Sanduhr annimmt. Das Anbringen des Magenbandes erfordert kein Schneiden, Klammern oder Entfernen von Teilen des Magens oder des Darms, was zwei entscheidende Vorteile hat:

Erstens ist die Magenband-Methode im Allgemeinen die Operation, bei welcher der Verdauungstrakt nicht verstümmelt wird.

Zweitens kann das Magenband in den wenigen Fällen, in denen eine Nachoperation erforderlich ist, leicht wieder entfernt werden, woraufhin die ursprüngliche Form und Struktur des Magens wiederhergestellt ist.

Das Magenband kann nach der Operation leicht angepasst werden, indem der Durchmesser des Bandes (Verengung des Magens) entsprechend dem gewünschten Gewichtsverlust und Wohlbefinden des Patienten durch Einbringen von Flüssigkeit in das Band oder deren Entnahme über einen Port (kleine Füllkammer), der unter der Haut platziert wird, angepasst werden. Dieser Eingriff erfolgt ambulant und erfordert weder die Gabe von Schmerzmitteln noch eine Narskose.